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Budapest liegt an der Donau, die an dieser Stelle das ungarische Mittelgebirge verlässt und in das ungarische Tiefland fließt. Die höchste Erhebung in Budapest ist der 527 Meter hohe János-Berg. Geotektonisch gesehen liegt die Stadt auf einer Bruchstelle, deshalb ist besonders Buda so reich an Thermalquellen. Burgpalast: Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt liegen am Ufer der Donau. Auf der westlichen, Budaer Seite erhebt sich der felsige Gellértberg mit der Freiheitsstatue und der Zitadelle. Am Fuße des Berges liegt das Gellért-Hotel mit Thermalbad sowie weiter flussabwärts der Hauptbau der Technischen und Wirtschaftswissenschaftlichen Universität. Nördlich des Gellértberges liegt der Burgberg mit der ehemaligen Königlichen Burg Sie beherbergt heute die Nationalbibliothek, die Nationalgalerie sowie das Stadtmuseum. Neben der Burg befindet sich im klassizistischen Sándor-Palais der Sitz des ungarischen Staatspräsidenten. Matthiaskirche: Im nördlichen Teil des Burgbergs erhebt sich die Matthiaskirche und, ihr zur Donau hin vorgelagert, die Fischerbastei. Das Budaer Burgviertel und das Donaupanorama stehen seit 1987 auf der Liste des UNESCO-Weltkulturerbes. Unter dem Burgviertel verläuft ein teils öffentlich zugängliches Labyrinthsystem. Die Geschichte der Budapester Bäder kann auf eine Vergangenheit von 2000 Jahren zurückblicken. Bereits die Römer nutzten die Quellen der Stadt. Aus dem Jahr 1178 gibt es Hinweise auf eine Siedlung Felhéviz auf dem Gebiet vom heutigen Óbuda – der Name bedeutet „Heilquelle“. Am Gellértberg wird die Elisabeth-Quelle erwähnt (die heilige Elisabeth war die Tochter von König Andreas). Die Herrschaft der Osmanen brachte unter anderem eine andere Badekultur in die Stadt, die Baudenkmäler dieser Zeit sind bis heute in Gebrauch. Im 18. Jahrhundert, nach einem Erlass von Maria Theresia begann man sich mit der Analyse der Heilquellen der Stadt auseinanderzusetzen. 1812 begann man auf Vorschlag von Pál Kitaibel damit, die Quellen zu systematisieren, er schrieb auch eine Hydrografie der Stadt. 1930 wurde Budapest als Stadt mit den meisten heilenden Quellen der Titel „Badestadt” verliehen. Die Kindereisenbahn Budapest ist eine 11,2 Kilometer lange Schmalspurbahn, die ursprünglich als Pioniereisenbahn auf dem Széchenyi-Berg in der ungarischen Hauptstadt Budapest gebaut wurde. Die von 1948 bis 1950 erbaute Kindereisenbahn fährt ganzjährig mit Dampf- oder Dieselfahrzeugen auf einer Spurweite von 760 mm. Sie wird von 10- bis 14jährigen Kindern betrieben, Erwachsene beaufsichtigen lediglich den Betrieb und führen die Lokomotiven. Die Budapester Kindereisenbahn bezeichnet sich als die größte, populärste und ernsthafteste Einrichtung ihrer Art. Sie trotzdem als "größtes Kinderspiel der Welt" zu bezeichnen ist sicher nicht verkehrt, da es sich nicht um Kinderarbeit im eigentlichen Sinne handelt. Die 10- bis 14jährigen Kinder bedienen als Ehrenamtliche die Stellwerke und Signale und sind für den Verkauf der Fahrkarten verantwortlich. Als Vorbild für die Eisenbahn dient die ungarische Staatsbahn MÁV.
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HOTEL*** BOBBIO - 2008. |